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Ende einer Ära: Der letzte Shuttle ist gelandet

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Ende einer Ära: Der letzte Shuttle ist gelandet

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Zum letzten Mal in der Raumfahrtgeschichte ist am Donnerstag ein amerikanisches Space Shuttle aus dem Weltall auf die Erde zurückgekehrt. Um 11 Uhr 57 MESZ landete die “Atlantis” in Cape Canaveral. Damit ist die Ära der bemannten Raumfahrt in den USA vorerst beendet. Die US-Astronauten sind nun auf russische “Sojus”-Kapseln angewiesen, um zur Internationalen Raumstation zu gelangen. Die NASA arbeitet mit dem Luftfahrtkonzern Lockheed Martin an der Orion-Kapsel, sie soll 2016 in Dienst gestellt werden. In der 30 jährigen Geschichte des US-Shuttleprogramms haben die fünf Raumfähren 355 Astronauten aus 16 Staaten ins Weltall gebracht.

Die “Atlantis” war vor 13 Tagen mit vier Astronauten und tonnenweise Fracht für die internationale Raumstation ISS zu ihrer 33. und letzten Mission gestartet. Am Dienstagmorgen hat sie von der ISS abgelegt, um ein letztes Mal zur Erde zurückzukehren.

Direkt nach der Landung sagte Shuttle-Kommandant Chris Ferguson, das Space Shuttle habe die Art, wie wir die Welt sehen, verändert.

Die “Atlantis” war die vierte der fünf Raumfähren. Insgesamt hat sie 201 Millionen Kilometer zurückgelegt und 306 Tage im All verbracht.