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Eurorettungsplan – die Privaten wohl dabei

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Eurorettungsplan – die Privaten wohl dabei

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Die Teilnehmer des Euro-Notgipfels sind in Brüssel eingetroffen. Die Verhandlungen finden hinter verschlossenen Türen statt. EU-Diplomaten sagten am Rande des Gipfels, dass die Eurozone auf ein neues Rettungspaket für Griechenland mit Beteiligung privater Investoren zusteuert. Dabei habe Deutschland im wesentlichen seine Linie durchgesetzt. Im Gegenzug werde der Euro-Rettungsfonds zum Ankauf von Staatsanleihen genutzt. Die von Frankreich favorisierte Bankenabgabe werde zunächst nicht weiter verfolgt.

Auf dem Gipfel soll ein zweites Hilfspaket für das finanziell schwer angeschlagene Griechenland beschlossen werden. Im Gespräch ist ein Volumen von bis zu 120 Milliarden Euro. Griechenland war bereits 2010 mit internationalen Kreditzusagen von 110 Milliarden Euro vor der Pleite bewahrt worden. Dieses Paket reicht aber inzwischen nicht mehr aus.