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Vorsichtige Zuversicht beim Euro-Notgipfel


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Vorsichtige Zuversicht beim Euro-Notgipfel

Der Euro-Notgipfel könnte gut ausgehen – und die deutsche Kanzlern Angela Merkel war offenbar erfolgreich, musste aber auch Federn lassen.

So findet sich in einem vorab bekannt gewordenen Entwurf der Abschlusserklärung eine zentrale deutsche Forderung wieder: Die Finanzbranche werde sich “freiwillig” an der Rettung Griechenlands beteiligen. Konkret heißt das, dass griechischen Anleihen in Bonds umgetauscht werden sollen, die später fällig werden.

Auch die Laufzeit der Kredite des Euro-Rettungsschirm EFSF soll von derzeit sieben auf 15 Jahre verdoppelt werden. Neue Kredite sollen mit niedrigen Zinsen von 3,5 Prozent bewilligt werden. Umbestätigten Angaban zufolge soll Merkel auch der zuvor umstrittenen Aufstockung des Rettungsschirms zugestimmt haben.

Ferner soll die Wettbewerbsfähigkeit Griechenlands mit einem – so wörtlich – Marshall-Plan der Europäischen Kommission und der anderen EU-Staaten gefördert werden.

Und schließlich untersteicht das Dokument, dass die wirtschaftliche Zusammenarbeit der Euro-Staaten vertieft und das Krisenmanagement verbessert werden sollen.

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