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Euso-Krise: Bessere Bedingungen auch für Irland

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Euso-Krise: Bessere Bedingungen auch für Irland

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Nach der Einigung des Euro-Gipfels auf ein neues Griechenland-Paket können auch Portugal und Irland mit verbesserten Kredit-Konditionen rechnen.

Das gelte für die Zinssätze und Laufzeiten der Darlehen aus dem Euro-Rettungsfonds, hieß in Brüssel. Die Laufzeiten der Notkredite werden von 7,5 auf 15 Jahre verlängert, die Zinsen von 4,5 auf 3,5 Prozent gesenkt.

Irlands Ministerpräsident Enda Kenny zeigte sich nach den Brüsseler Beratungen erleichtert.

Allerdings habe Irland noch einen langen Weg mit vielen harten Entscheidungen vor sich. Insgesamt sei es aber ein guter Tag für Irland gewesen.

Das für Irland geschnürte Rettungspaket hat ein Gesamtvolumen von 85 Milliarden Euro. Davon wird mehr als die Hälfte von den europäischen Partnern in verschiedenen Kreditformen aufgebracht. Ein gutes Viertel steuert der Internationale Währungsfonds (IWF) bei, 20 Prozent kommen aus Irland selbst.

Vor allem der angeschlagene Bankensektor soll mit diesen Mitteln wieder aufgepäppelt werden. Eine Sanierung der Branche gilt praktisch als Bedingung für das Kreditpaket zusammen mit den inzwischen beschlossenen irischen Sparmaßnahmen. Der Bankensektor war in der Folge der schweren Finanzkrise 2008 zusammengebrochen.