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Kein Ende in Sicht: Die Hungersnot in Somalia bleibt dramatisch

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Kein Ende in Sicht: Die Hungersnot in Somalia bleibt dramatisch

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Die Lage am Horn von Afrika bleibt aufgrund der Hungersnot weiterhin dramatisch. Mehr als elf Millionen Menschen sind vom Tode bedroht, darunter zwei Millionen Kinder, die dringend Nahrung brauchen. Besonders betroffen sind die Menschen in Somalia.

Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen plant in den kommenden Tagen eine Luftbrücke zur Versorgung der Kinder in der Hauptstadt Mogadischu.

“Wir appellieren an die Welt unsere Projekte zu unterstützen, damit wir die Menschen in den betroffenen Gebieten im Süden Somalias schnell erreichen können. Es ist sehr riskant, aber wir müssen an die Menschen heran kommen.”

Die Sicherheit der UN-Mitarbeiter ist in Gefahr, denn seit mehr als 20 Jahren herrscht in Somalia ein Bürgerkrieg. Die Al-Shabaab-Miliz hatte über Jahre Hilfslieferungen verboten, allerdings diese aufgrund der katastrophalen Lage zeitweise wieder erlaubt.

Die verweifelten Menschen, die noch ausreichend Kraft haben, fliehen in die Camps nach Äthiopien und Kenia. Aber auch hier gibt es noch immer nicht genug Lebensmittel. Experten schätzen, dass für die Hilfseinsätze über die kommenden Monate 700 Millionen Euro notwendig werden.