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Was machte Breivik zum Täter?

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Was machte Breivik zum Täter?

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Ja, er habe Dutzende Menschen auf dem Gewissen, sagt Anders Behring Breivik, das sei schrecklich – berichtet sein Anwalt Geir Lippestad. Der Todesschütze von Utøya bereue jedoch nichts, er halte seine Taten für “notwendig.”

Der 32-Jährige, der der rechten Szene angehören soll, wird beschuldigt, im Zentrum der norwegischen Hauptstadt eine Bombe gezündet und wenig später in einem Jugendlager auf einer Insel ein Blutbad angerichtet zu haben.

Anwalt Geir Lippestad: “Er hat die Taten zugegeben. Wie es weitergeht? Am Montag ist ein Haftprüfungstermin angesetzt, da will er weitere Erklärungen abgeben. Am Sonntag wird er nicht verhört, soweit ich weiß, am Montag ist der Haftprüfungstermin.”

Wie wird ein unauffälliger, freundlicher Mann zum Massenmörder ohne Unrechtsbewußtsein?

Offenbar hat der mutmaßliche Attentäter kurz vor den Anschlägen ein 1500 Seiten umfassendes rechtsradikales “Manifest” im Internet veröffentlicht, samt Zusammenfassung auf YouTube. Unter dem Titel “2083. Eine europäische Unabhängigkeitserklärung” geht es unter anderem um “Rassenkrieg” und die Frage, wie Europa sich von Zuwanderern befreien könne.