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Trauergottesdienst in Oslo

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Trauergottesdienst in Oslo

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Mit einem bewegenden Gottesdienst in Oslo hat Norwegen von den 93 Toten der Anschläge Abschied genommen.

Ministerpräsident Jens Stoltenberg, der mehrere Opfer persönlich kannte, nahm auch an dieser “Zeremonie der Trauer und der Hoffnung” teil.

Der norwegische König Harald V. war sichtlich gerührt. Er sagte im Vorfeld, dass es lange dauern werde, bis Norwegen die Terroranschläge verdaut habe.

Der mutmaßliche Täter Anders Behring Breivik hat unterdessen den Bombenanschlag und das Massaker auf der Insel Utøya gestanden. Aus seiner Sicht waren die Tötungen grausam aber notwendig.

Die Tragödie hat alle Norweger schwer getroffen. Bei nur viereinhalb Millionen Einwohnern, kennen viele jemanden, der bei den Attentaten getötet oder verletzt wurde.

In dem Fjord rund um die Insel Utøya suchen Taucher nach Opfern. Vier Jugendliche des Sommerlagers werden noch vermisst. Sie sind wahrscheinlich beim Versuch, dem Schützen zu entkommen, ertrunken.

20 der Verletzten schweben weiterhin in Lebensgefahr.