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FAO berät über Hungersnot am Horn von Afrika

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FAO berät über Hungersnot am Horn von Afrika

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In Rom haben am Montag Experten der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) Beratungen über die dramatische Lage in Ostafrika begonnen. Dabei geht es nicht nur um humanitäre Soforthilfe, sondern auch um langfristige Vorbeugung und die bewaffneten Konflikte in der Region und ihre Auswirkungen auf die internationalen Hilfsleistungen:

“Es wird viel über langfristige Maßnahmen gesprochen werden, aber wir müssen auch rasch helfen. Kinder sterben jetzt in Ostafrika und sie brauchen Hilfe”, drängt Nicky Martiew der die Hilfsorganisation “Save the Children” auf der Konferenz vertritt.

Nach der schlimmsten Dürre seit 60 Jahren ist am Horn von Afrika eine verheerende Hungersnot ausgebrochen. Über 750.000 Menschen sind bereits aus Somalia geflohen. Mehr als 10 Millionen Menschen sind am ganzen Horn von Afrika von Lebensmittelknappheit und Hungersnot betroffen. Dadaab an der kenianisch-somalischen Grenzen hat sich inzwischen zum größten Flüchtlingslager der Welt entwickelt. Jede Woche kommen hier 10.000 Hilfesuchende neu an. Die Weltbank kündigte an mehr als 300 Millionen Euro an Hilfen zur Verfügung zu stellen.