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Love-Parade: 7000 Menschen gedenken zum Jahrestag der Opfer

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Love-Parade: 7000 Menschen gedenken zum Jahrestag der Opfer

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Die Namen der Opfer der Love Parade werden vorgelesen. Zum Jahrestag der Tragödie haben 7000 Menschen in Duisburg der Toten gedacht. 21 Menschen sind ums Leben gekommen und noch immer will niemand die Verantwortung dafür übernehmen. Viele der Teilnehmer leiden bis heute an einem Trauma:

“Körperlich hat sich auch sehr viel verändert. Wie gesagt, nachts kann man nicht schlafen, hat Albträume. Man ist ein ganz anderer Mensch geworden. Man ist nicht mehr der, der man mal war”, sagt einer von ihnen.

In einem Duisburger Tunnel kam es zum Gedränge. Junge Menschen wurden erdrückt und niedergetrampelt. Die Stadt war auf die eine Million Besucher nicht vorbereitet. Die unbeschwerte Techno-Party wurde zum Albtraum. 21 Kreuze und Fotos sollen nun an die Verstorbenen erinnern.

Der im Vorfeld heftig kritisierte Oberbürgermeister von Duisburg, Adolf Sauerland, nahm nicht an der Zeremonie teil. Die Angehörigen der Opfer hatten dies nicht gewollt. Vor zwei Wochen erst, hatte sich Sauerland bei ihnen entschuldigt.

Sauerland zählt allerdings nicht zu den 16 Beschuldigten, gegen die die Staatsanwaltschaft derzeit ermittelt.