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Norwegen trauert still

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Norwegen trauert still

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Mit einer Schweigeminute hat Norwegen am Montagmittag der Opfer der Anschläge von Utøya und Oslo gedacht. König Harald V. und Ministerpräsident Stoltenberg leiteten das Gedenken vor der Osloer Universität ein.

Die fünf Millionen Norweger ließen zur Mittagsstunde die Arbeit ruhen, in der Hauptstadt Oslo kam der Straßenverkehr zum Erliegen. Alle Eisenbahnzüge wurden zum Halten gebracht.

Aus Solidarität mit Norwegen fanden auch in den skandinavischen Bruderländern Schweden, Dänemark, Island und Finnland Schweigeminuten statt. In ganz Skandinavien wurden die Fahnen auf Halbmast gesetzt. Der dänische Ministerpräsident Rasmussen sprach von einem “Angriff auf uns alle”, sein finnischer Kollege Jyrki Katainen rief dazu auf, die “Werte einer offenen Gesellschaft und der Demokratie zu verteidigen, auch wenn sie angegriffen werden”.