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Horn von Afrika: Tropfen auf dem heißen Stein

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Horn von Afrika: Tropfen auf dem heißen Stein

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Frauen und Kinder – sie sind die häufigsten Opfer der Hungerkatastrophe, die sich am Horn von Afrika abspielt. Viele verzweifelte somalische Mütter lassen ihre verhungernden Kinder am Straßenrand liegen, um in die überfüllten Hilfszentren zu reisen.

In Somalia, Äthiopien, Kenia und Dschibuti herrschen Trockenheit und Dürre. In zwei Regionen Somalias – Bakool und Lower Shabelle – sprechen die Vereinten Nationen offiziell von einer Hungersnot.

Die UN-Ernährungsorganisation in Rom FAO appellierte an die internationale Gemeinschaft, schneller und entschlossener zu handeln.

Der Hilfsorganisation Oxfam zu Folge geht die UNO von 2,1 Milliarden Dollar aus, die benötigt werden. Bisher seien nur 1,2 Milliarden Dollar an Hilfe zusammengetragen worden. Das ergebe eine finanzielle Kluft von 900 Millionen Dollar, die derzeit fehlten… Und um deren Beschaffung es auf dem Treffen an diesem Montag in Rom ging.

Die Zeit drängt, Hunger und Dürre treiben mehr und mehr Somalis in die Hauptstadt in Mogadischu. Dort versuchen Hilfsorganisationen, das schlimmste aufzufangen. Doch wie die Lage im abgeriegelten und von Rebellen kontrollierten Süden des Landes aussieht, das übersteigt das Vorstellungsvermögen vieler Menschen in den westlichen Industrienationen.