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IAEO: Fortschritte bei Fukushima-Reparaturen

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IAEO: Fortschritte bei Fukushima-Reparaturen

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Trotz der Atom-Katastrophe in Japan wird es nach Meinung in der IAEO weltweit wieder steigenden Bedarf an Kernenergie geben. Das sagte der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde Yukiya Amano bei seinem Besuch beim japanischen Ministerpräsidenten Naoto Kan. Das Fukushima-Unglück hatte die Zweifel an der Sicherheit von AKWs verstärkt. Früher habe es immer steigenden Bedarf an Atomenergie gegeben. Nun werde die Nachfrage wieder Stück für Stück in die Höhe gehen. Deshalb sei es wichtig für die IAEO, für Sicherheit zu sorgen, so der Chef der Behörde.

An dem vom Tsunami zerstörten Atomkraftwerk von Fukushima machte sich Amano ein Bild vom Stand der Reperaturarbeiten. Er sprach von Fortschritten. Amano zeigte sich optimistisch, dass die Strahlung an den beschädigten Reaktoren bis Anfang nächstes Jahr unter Kontrolle gebracht werden kann.

Es war sein erster Besuch am Unglücksort. Am elften März hatten Erdbeben und ein Tsunami die Kühlsysteme an den Reaktoren lahm gelegt. Große Mengen an Strahlung waren in die Umwelt ausgetreten.