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US-Schuldenstreit - und kein Ende in Sicht

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US-Schuldenstreit - und kein Ende in Sicht

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Die Uhr tickt. In einer Woche könnte die mächtigste Wirtschaftsmacht der Welt zahlungsunfähig werden.

Dabei fehlt den USA nicht so sehr das Geld –

sondern der politische Wille zu einer Kompromißlösung. Es geht um die politische Entscheidung, die Schuldengrenze anzuheben.

Das bisherige Limit von 14,3 Billionen Dollar war bereits im Mai erreicht worden. Geschieht nichts, kann die US-Regierung weder Gehälter ihre Beschäftigten noch den Sold der Truppen bezahlen.

Das Problem kommt zum politisch ungünstigsten Zeitpunkt. 2012 ist Wahljahr.

Der Vorschlag der Demokraten von Präsident Obama läuft auf eine Anhebung des Schuldenlimits um 2,4 Billionen Dollar hinaus. Das würde bis nach den Wahlen reichen. Gleichzeitig wollen die Demokraten 2,7 Billionen Dollar einsparen.

Die Republikaner wollen in zwei Schritten vorgehen.

Zuerst 1,2 Billionen Dollar binnen 10 Jahren einsparen und den Kreditrahmen um eine Billion Dollar erhöhen. Anfang 2012 soll der Kongress dann weitere Sparmaßnahmen von mindestens 1,8 Billionen Dollar beschließen und den Kreditrahmen um weitere 1,6 Billionen Dollar erhöhen.

Der republikanische Führer des Repräsentantenhauses, John Boehner, argumentiert, man werde Obama keinen Blankoscheck für exessive Ausgaben ausstellen.

Er sagt: “Ich denke, es wäre für den Präsidenten unverantwortlich, dagegen sein Veto einzulegen, weil dieser Plan auf dem gesunden Menschenverstand beruht.”

Von demokratischer Seite verweist der Mehrheitsführer im Senat, Harry Reid, auf die Unruhe an den Finanzmärkten, wo schon laut über das Risiko einer Herabstufung der Kreditwürdigkeit.

Reid wörtlich: “Mir scheint, die Republikaner sind mehr daran interessiert, den Präsidenten zu blamieren, als das Richtige für das Land zu tun.”

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Auch in Finanzkreisen wird der politische Streit kritisiert. Ein Börsenhändler findet das Verhalten der Politiker empörend. Die sollten ihre politischen Sachen beiseite lassen und gemeinsam eine Lösung finden.

Da aber liegt der Hund begraben. Die Demokraten wollen die Steuern für Reichen erhöhen und möglichst wenig bei Sozialleistungen kürzen.

Für die Republikaner sind alle Steuererhöhungen Teufelszeug, sie wollen radikal bei den Bedürftigen sparen. Vor allem die “Tea-Party”-Bewegung drängt die Partei in diese Richtung. Und beide Seiten haben bereits den Wahlkampf im Auge.

Die Uhr tickt. In einer Woche könnte die mächtigste Wirtschaftsmacht der Welt zahlungsunfähig werden. Dabei fehlt den USA nicht so sehr das Geld – sondern der politische Wille zu einer Kompromißlösung. Die gibt es nur, beide Kammern zustimmen – das republikanische domierte Repräsentantenhaus ebenso wie der demokratisch dominierte Senat.

0:16-0:26 graphique dette

Ce plafond, fixé à 14.300 milliards de dollars, a été atteint en mai. Seul le Congrès est abilité à le relever. S’il n’y parvient pas d’ici le 2 août, le Trésor américain n’aura plus assez de liquidités pour payer ses factures.

0:26-0:33 White house

Mais les postures politiques priment sur la négociations. En jeu : la conquête de la Maison blanche en novembre 2012.

0:33-0:42 Meeting Obama

Le président Obama veut éviter que la question de la dette vienne polluer la campagne électorale.

0:42-0:57 graph proposals 1 (démocrats)

Aussi, les démocrates proposent de relever le plafond de la dette de 2400 milliards de dollars dès maintenant, ce qui permettrait au Trésor de tenir jusqu’en janvier 2013, après l‘élection. Des économies de 2700 milliards de dollars seraient adoptées en même temps.

0:57-1:12 graph proposals 2 (republicans)

Les républicains eux, souhaitent relever le plafond de la dette en deux temps : d’abord de 1200 milliards de dollars avec des économies avec des économies équivalentes sur dix ans. Un nouveau relèvement devrait être négocié l’hiver prochain ainsi que de nouvelles réductions des dépenses.

1:12-1:22 Set up Boehner(prononcer Baïneur!!!)

Pour le président de la chambre des représentants, à majorité républicaine, c’est là l’occasion de tester un argument de campagne : l’incapacité des démocrates à gérer le budget de l’Etat.

1:22-1:39 SOT John Boehner

“I think it would be irresponsible for the president to veto such legislation because it is a common sense plan and it will help us avoid default. It’s time to get serious about solving Americâ‘s problems and I believe our plan is a good step in the right direction.”

1:39-1:46 Set up Harry Reid

Le président du Sénat à majorité démocrate, s’est empressé de mettre en garde contre les conséquences d’un accord de court terme.

1:46-2:12 SOT Harry Reid

“As one market analyst said today, quote : ‘there is a significant risk of downgrade with an agreement that ties further cuts to another vote only a few months down the road’ close quote. It appears to me at this stage that the Republicans are more interested in embarrassing the President than doing what is right for the country.”

2:12-2:17 Wall Street outside

A Wall street, ce bras de fer politique est perçu comme irresponsable.

2:17-2:22 Voxpop trader

“I think it’s outrageous. I think both parties should come together and just put the politics to the side and move forward.”

2:22-2:50 Traders working

L’absence d’accord provoquerait une crise à l‘échelle de la planète.

Une dégradation de la note de la dette américaine obligerait les Etats-Unis à emprunter à des taux élevés sur les marchés obligataires.

Les établissements financiers détenant des bons du Trésor américains, qu’ils soient américains, européens ou asiatiques, auraient eux-mêmes du mal à obtenir des prêts.

L’activité américaine serait affectée et par répercussion, l‘économie mondiale.

2:50 fin