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Wildschweintragödie in der Bretagne

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Wildschweintragödie in der Bretagne

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In der Bretagne sind an einem algenverseuchten Strand 18 Wildschweine ums Leben gekommen.

Die Leichen der Tiere wurde an der nordfranzösischen Küste in der Nähe von Saint- Brieuc im Schlick entdeckt. Es ist nicht der erste Fund dieser Art, seit Anfang Juli sind 28 Wildschweine hier verendet.

Umweltschützer sind sich sicher, dass sie an dem Gas erstickten, das verfaulende Algen ausströmen.

Gilles Huet beschäftigt sich schon seit langem mit dem Problem:“Wir wissen, dass sich in der Bretagne, in diesen Gewässern, regelmäßig Blaualgen entwickeln und mehrere Arten sind giftig.”

Den Umweltschützern zufolge sind die Düngemittel aus der Landwirtschaft, die massenhaft ins Wasser gespült werden, für die Algenpest verantwortlich. Mehrere Strände mussten gesperrt werden. Autopsien sollen nun die Todesursache der Wildschweine klären.