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Breivik: Kontakte zur rechtsextremen Szene?


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Breivik: Kontakte zur rechtsextremen Szene?

Der mutmaßliche Attentäter von Norwegen soll Kontakte zur rechtsextremen Szene in Großbritannien gehabt haben. Das Magazin Searchlight sagt, Breivik habe mit Mitgliedern der rechtsextremen Organisation “English Defence League”, kommuniziert.

Die Gefahr, die von rechtsextremen Organisationen ausgeht, wird immer noch unterschätzt, so das Searchlight Magazin. “Die Mitglieder präsentieren sich mit all diesen Waffen, die Menschen umbringen können. Aber die Polizei glaubt noch immer nicht, dass es notwendig ist, diese Organisation zu beobachten.”

Breiviks Verteidiger Geir Lippestad hat unterdessen keinen Hehl daraus gemacht, dass er seinen Mandanten für geistesgestört hält.

“Der ganze Fall deutet darauf hin, dass er geisteskrank ist.”

Breivik soll vor seiner Tat auch Drogen genommen haben. Auf die Frage, was er damit bewirken wollte, antwortete Lippestad: “Um stark zu sein und wirksam handeln zu können, um wach zu bleiben.”

Auf dem Hof, den Breivik etwa 160 Kilometer nördlich von Oslo gepachtet hat, konnte die Polizei den noch vorhandenen Sprengstoff kontrolliert zur Explosion bringen. Breivik hatte unter dem Vorwand, Früchte anbauen zu wollen, mehrere Tonnen Kunstdünger gekauft und diesen für den Bau seiner Bombe verwendet.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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