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Olympia 2012 - Spiele der Superlative

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Olympia 2012 - Spiele der Superlative

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Brennpunkt der Olympischen Spiele 2012 in London ist der nagelneue Olympiapark im Stadtteil Stratford – etwa sieben Kliometer östlich des Stadtzentrums gelegen. Mehr als umgerechnet 11 Milliarden Euro lässt Großbritannien sich die Spiele kosten, die in genau einem Jahr beginnen sollen. Olympia 2012 soll ein Sportfest der Superlative werden. Rechnen auch Handel und Wirtschaft mit Superlativen? Nach Angaben der Behörde, die sich mit der Bauaufsicht befasst, wurden mehr als 1 500 Verträge im Wert von umgerechnet 6,8 Milliarden Euro abgeschlossen. Geschätzt wird, dass die Besucher der Spiele in sieben Wochen etwa umgerechnet 850 Millionen Euro ausgeben werden. Der Großteil davon kommt dem Handel zugute. Doch viele Händler sind unzufrieden, denn die Bauarbeiten haben Veränderungen mit sich gebracht. “Für uns ist es ein Albtraum. Seit 17 Jahren bin ich hier”, so ein DVD-Händler. “Nun muss ich rund 100 Meter weiter rücken. Wozu? Für die vier oder fünf Wochen dauernden Spiele?” London ist als erste Stadt der Welt nach 1908 und 1948 zum dritten Mal Ausrichter Olympischer Sommerspiele.