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Schuldenstreit in den USA: Einigung oder Pleite?

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Schuldenstreit in den USA: Einigung oder Pleite?

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Nur noch eine Woche ist es bis zur drohenden Staatspleite der USA, ein Ende des Schuldenstreits ist aber nicht in Sicht. Die Verhandlungen zwischen Demokraten und Republikanern könnten bis zum Ablauf der Frist am kommenden Dienstag dauern. Ohne die Anhebung der Schulden-Obergrenze von derzeit mehr als 14 Billionen Dollar – umgerechnet zehn Billionen Euro – können Rechnungen, Gehälter von Staatsbeamten und Renten nicht mehr bezahlt werden. Größter Gläubiger sind das US-Finanzministerium und private Institutionen. Es folgen China, Japan, Großbritannien sowie weitere Gläubiger. “Erwartet wird eine kurzfristige Einigung, die bis zur nächsten Präsidentschaftswahl reicht”, so ein Analyst. “Damit wird jedoch keines der längerfristigen Probleme gelöst, die wir betreffend das Haushaltdefizit haben. Daher ist es wahrscheinlich, dass die USA die Einstufung als bester Schuldner verlieren.” Die Folgen einer Zahlungsunfähigkeit wären für die US-Wirtschaft sowie für die Weltwirtschaft katastrophal. Auf dem Tisch liegen zur Zeit zwei Gesetzentwürfe: Die Republikaner wollen die Schulden-Obergrenze in zwei Schritten anheben, was Präsident Barack Obama aber ablehnt. Die Demokraten sind für eine Erhöhung des Kreditrahmens in einem einzelnen Schritt bis ins Jahr 2013. Das wiederum wollen die Republikaner nicht.