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Auf den Tag genau vor 53 Jahren: NASA auf dem Weg ins All

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Auf den Tag genau vor 53 Jahren: NASA auf dem Weg ins All

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Am 29. Juli 1958 beschliesst das amerikanische Abgeordnetenhaus den “National Aeronautics and Space Act” und gründet damit die nationale Raumfahrtbehörde – “National Aeronautics and Space Administration” – kurz NASA. Unter Präsident Dwight D. Eisenhower wollten die USA so schnell wie möglich die Sowjetunion einholen, die im Oktober 1957 Sputnik I, den ersten Satelliten in die Erdumlaufbahn geschossen hatten. Der Wettlauf um die Vormachtstellung im Weltall hatte begonnen. Die Amerikaner fürchteten, dass die UdSSR ihre Überlegenheit auf dem Gebiet der Raumfahrt für militärische und nukleare Zwecke nutzen könnten. Die USA förderten deshalb in den kommenden Jahren großzügig die Ausbildung von Ingenieuren und die Finanzmittel für die Raumfahrt wurden entscheidend erhöht. Im Mai 1969 verkündete US-Präsident John F. Kennedy in Form einer Herausforderung an die Sowjetunion, die USA würden vor dem Ende des Jahrzehnts Menschen zum Mond schicken – was der NASA mit dem Apollo 11 Programm tatsächlich gelang.

Auch an einem 29. Juli: In Paris wird der Triumpfbogen eingeweiht (1836), Lenin geht ins Exil (1900), Gründung der Internationalen Atom-Energie-Organisation (1957), Hochzeit von Prinz Charles und Camilla (1981).

Am 29. Juli geboren: Komponist Mikis Theodorakis (1935), Politiker Klaus Töpfer (1938), Schriftsteller Sten Nadolny (1942), Rennfahrer Fernando Alonso (1981).