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Deutschland: Schärfere Sicherheitsmaßnahmen gegen rechte Szene

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Deutschland: Schärfere Sicherheitsmaßnahmen gegen rechte Szene

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Nach dem Massaker in Norwegen wird in Deutschland über schärfere Sicherheitsmaßnahmen gegen rechte Organisationen nachgedacht.

Bei einer Razzia in Stuttgart, die aber nicht im Zusammenhang mit Oslo steht, wurden 21 Wohnungen von Rechtsradikalen durchsucht. Zahlreiche Gegenstände, darunter Schusswaffen und Munition, wurden beschlagnahmt.

Innenminister Hans-Peter Friedrich äusserte sich besorgt über die steigende Zahl gewaltbereiter Rechtsextremisten.

Besonders problematisch seien die nationalen Autonomen. Etwa 1000 Mitglieder zählt diese Gruppe derzeit.

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter hat nun einen Alarmknopf für das Internet vorgeschlagen.

Sollte im Internet eine Seite auf einen möglichen Amoklauf hinweisen, könnte der Leser dann einen Netzalarm auslösen.