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Flüchtlingsdrama in Elfenbeinküste dauert an

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Flüchtlingsdrama in Elfenbeinküste dauert an

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In der Elfenbeinküste sind drei Monate nach dem Machtkampf um das Präsidentenamt immer noch mehr als 600.000 Menschen auf der Flucht. Die stellt die Menschenrechtsorganisation Amnesty International fest. Sie wirft den Regierungstruppen auch Morde und Folterungen vor.
 
Staatspräsident Alassane Ouattara versprach die Menschenrechte einhalten zu wollen: “Ich möchte ganz klar sagen, wir wollen einen Rechtsstaat in der Elfenbeinküste. Wir wollen unsere Bürger schützen, alle. Wir wollen die Menschenrechte einhalten”, sagte Ouattara nach einem Treffen mit UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon.
 
Dem Amnesty-Bericht zufolge gibt es in der Elfenbeinküste noch immer etwa 500.000 Binnenflüchtlinge. Mehr als 100.000 Menschen hätten in Nachbarländern Zuflucht gesucht. Der international als Wahlsieger anerkannte Ouattara hatte erst mit Hilfe von Truppen der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich seinen Vorgänger Laurent Gbagbo absetzen können.