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Keine Bewegung im US-Schuldenstreit

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Keine Bewegung im US-Schuldenstreit

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Gedrückte Stimmung herrscht an den Märkten weltweit. Der US-Schuldenstreit verunsichert die Anleger, wie an der Wall Street fallen die Aktienkurse in den Keller. Der Internationale Währungsfonds warnte vor den Schäden für die Weltwirtschaft, sollten Demokraten und Republikaner zu keiner Einigung finden. Ohne eine Anhebung der Schuldenobergrenze können die USA ihre Rechnungen in Kürze nicht mehr bezahlen.

Über einen umstrittenen Kompromiss des republikanischen Mehrheitsführers im Repräsentantenhaus John Boehner soll an diesem Donnerstag abgestimmt werden.

Doch US-Präsident Barack Obama lehnt den Plan über eine Anhebung der Schulden in zwei Schritten entschieden ab. Sein Sprecher Jay Carney warf den Republikanern Kompromisslosigkeit vor: “Die Worte des Sprechers John Bohner machen deutlich, dass sie an keinen Maßnahmen im Repräsentantenhaus arbeiten, damit es wenigstens den Anschein eines Versuchs geben könnte, um etwas zu schaffen, was bei beiden Seiten zu einem Kompromiss führen könnte. Die Zeit rennt davon.”

Die Fronten bleiben verhärtet. Demokraten und Republikaner müssen bis zum 2. August eine Lösung finden. Für den Fall, dass die Verhandlungen scheitern, kündigte Obama unterdessen einen Plan B des Finanzministeriums an.