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Norwegen: Erste Bestattung

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Norwegen: Erste Bestattung

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Nach den Anschlägen in Norwegen ist es das erste Begräbnis, weitere 75 werden folgen. Familie und Freunde gaben heute der 18-jährigen Bano Rashi in Nesodden, südlich von Oslo, das letzte Geleit. Sie hatte am Sommerlager auf der Insel Utøya teilgenommen.

Die norwegische Arbeiterpartei gedachte auf einem Trauergottesdienst der Opfer. Ministerpräsident

Jens Stoltenberg sagte, die Kugeln hätten Jugendliche aber auch ein ganzes Land getroffen.

Die leeren Stühle stehen für all jene, die gewaltsam aus dem Leben gerissen wurden und schmerzlich vermisst werden.

Der Vorsitzende der jungen Sozialdemokraten, Eskil Pedersen, hat das Massaker überlebt. Er will Utøya zurückerobern, der Attentäter Breivik soll nicht das letzte Wort haben.

Die Anschläge werden das vormals idyllische skandinavische Land für immer verändern. Die Bewohner trauern gemeinsam und wollen für das liberale Norwegen kämpfen.