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US-Schuldenstreit: Obama bittet Amerikaner um Hilfe

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US-Schuldenstreit: Obama bittet Amerikaner um Hilfe

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Der andauernde Schuldenstreit in den USA zerrt an den Nerven – an jenen der Politiker in Washington, jenen der Anleger und auch jenen von US-Präsident Barack Obama. Interne Streitigkeiten bei den Republikanern blockieren derzeit jeglichen Fortschritt. Obama rief neuerlich zu einer Einigung auf. Es gebe viele Wege aus der Krise, sagte er, aber es bleibe nicht mehr viel Zeit. “Wir müssen bis Dienstag einen Konpromiss gefunden haben”, so der US-Präsident, “damit unser Land seine Rechnungen pünktlich bezahlen kann. Es geht um monatliche Rentenzahlungen, um Zahlungen an unsere Veteranen, um Verträge mit Tausenden Unternehmen. Ich bitte daher alle Amerikaner: bleiben Sie am Ball, wenn es einen Kompromiss geben soll, eine Gesetzesvorlage, die von beiden Kammern des Kongresses akzeptiert wird und die ich unterschreiben kann. Wenden Sie sich an Ihre Abgeordneten, rufen Sie an, schicken Sie eine E-Mail, twittern Sie, üben Sie Druck auf Washington aus.”

Generell zeigte sich Obama jedoch überzeugt, dass eine Lösung gefunden wird – trotz der derzeitigen Pattsituation im Kongreß. Dem Dollar tut der Streit gar nicht gut: An den Devisenmärkten verlor die US-Währung weiter an Boden und Medien beginnen bereits, über ihr Ende als Weltwährung zu spekulieren.