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Nach den Gewaltausbrüchen im Kosovo suchen die Serben die Kraftprobe mit der NATO-geführten KFOR und der EU.

Sie wollen die Straßenblockaden bis zur Erfüllung ihrer Forderungen beibehalten. Bis dahin sollen auch die von der EU vermittelten Verhandlungen ruhen.

Die KFOR verlangt, die Blockaden der wichtigen Transitrouten endlich abzubauen. Der zuständige KFOR-Kommandeur:

“Ein zweites Mal darf das nicht vorkommen. Beim nächsten Mal müssen wir Gewalt einsetzen und Jedermann sollte das wissen.”

Schätzungsweise 1000 Serben hatten bei dem Ort Zvecan eine KFOR-Kolonne festgesetzt, die zu dem niedergebrannten Grenzübergang Jarinje fahren wollte.

Dort hatte die Kosovo-Regierung zuvor mit Hilfe der KFOR eigene Zöllner und Grenzpolizisten eingesetzt, bisher waren dort serbische Beamte stationiert.