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Land unter in Japan

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Bei den sintflutartigen Regenfällen im Norden Japans ist ein 67-jähriger Mann ums Leben gekommen. Mindestens fünf Menschen werden in den Präfekturen Niigata und Fukushima noch vermisst. In den betroffenen Regionen wurden mehr als 400.000 Japaner aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen und sich in den Evakuierungszentren in Sicherheit zu bringen.

Besserung ist nicht in Sicht, die Meteorologen rechnen mit starken Regenfällen in den nächsten Tagen.

In Niigata brachen Dämme, eine Eisenbahnbrücke wurde weggeschwemmt und mehrere Straßen mussten gesperrt werden. Japanische Medien berichten von Schlammlawinen. Die Rettungskräfte sind rund um die Uhr im Einsatz.

Die Region Fukushima scheint von den Göttern gestraft zu sein. Erst im März war sie von einem Erdbeben und einem verheerenden Tsunami verwüstet worden.