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Pakistan: Ein Jahr nach der Jahrhundertflut

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Pakistan: Ein Jahr nach der Jahrhundertflut

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20 Millionen Menschen waren damals betroffen. Hunderttausende mussten vor den Wassermassen fliehen. Rund 2000 Menschen kamen ums Leben. Noch immer leiden viele an den Folgen.

Während die Behörden in Untätigkeit verharrten, bauten Hilfsorganisationen für die Vertriebenen neue Häuser, versorgten sie mit sauberem Wasser, Lebensmitteln und Medikamenten. Die Kinder wurden unterrichtet, den Erwachsenen Arbeit gegeben, um ihnen wenigstens ein kleines Einkommen zu sichern.

Doch viele haben fast alles verloren, sichern ihre letztes Hab und Gut und fürchten sich vor einer neuen Katastrophe.

Farzana Pahlawan, Flutopfer:
“Letztes Jahr war hier soviel Wasser. Wir mussten aus der Gegend flüchten. Wir haben unser Gepäck verloren, nichts konnten wir retten. Unser Haus wurde zerstört und unsere Sachen waren weg. Alles was wir noch retten konnten, legen wir jetzt auf diese hohe Plattform. Wir haben Angst, dass das Wasser zurückkommt und alles wieder überflutet wird. Wir versuchen alles zu sichern.”

Nach Ansicht der Organisation Oxfam ist Pakistan weiter schlecht auf Hochwasser und andere Naturkatastrophen vorbereitet.

Mit Beginn der Regenzeit seien wieder bis zu fünf Millionen Menschen entlang des Flusses Indus von neuen Überschwemmungen bedroht.