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Syrien: "Euer Schweigen tötet uns"

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Syrien: "Euer Schweigen tötet uns"

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In Syrien sind nach den Freitagsgebeten erneut Zehntausende auf die Straße gegangen, um das Regime um Präsident Baschar al-Assad zu stürzen.

In mehreren Städten schoss das Militär mit scharfer Munition in die Menge. Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen wurden mehr als 20 Demonstranten getötet.

Der Aufstand hat mittlerweile weite Teile des Landes erfasst, doch die Zentren von Damaskus und Aleppo bleiben ruhig. Der Fastenmonat Ramadan könnte Beobachtern zufolge die Wende bringen. Traditionell versammeln sich dann die Gläubigen jeden Abend zum Gebet und die Aktivisten wollen das nutzen, um möglichst viele Menschen zu mobilisieren.

Die jüngsten Proteste standen unter dem Motto “Euer Schweigen tötet uns”, ein Aufruf an die passiven Syrer sich anzuschließen und eine Kritik an den anderen arabischen Staaten, die nicht einschreiten.