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Last-Minute-Lösung im US-Schuldenstreit greifbar

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Last-Minute-Lösung im US-Schuldenstreit greifbar

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Im US-Schuldenstreit scheint ein Kompromiss greifbar. Aus dem Kongress hieß es zwar: nichts ist in trockenen Tüchern. Aber Mitch McConnell, Fraktionschef der Republikaner im Senat, bestätigte immerhin, man sei einer Vereinbarung sehr nahe. Laut Medienberichten wurde eine vorläufige Einigung über eine Rahmenvereinbarung erzielt, um die drohende Staatspleite doch noch abzuwenden.

Harry Reid, demokratischer Fraktionschef im Senat hofft nun nach eigenen Worten auf eine langfristige Lösung. Allerdings sei noch eine Strecke zurückzulegen. An den Gesprächen zur Krisenlösung nahm am Samstag erstmals seit Tagen auch wieder Präsident Barack Obama teil. McConnell hatte zuvor verlangt, dass sich das Weiße Haus direkt einschaltet.

Die Rahmenvereinbarung sieht jetzt laut Medienberichten vor, das Schuldenlimit zunächst zu erhöhen, von derzeit 14,3 Billionen auf 16,7 Billionen Dollar. Im Gegenzug werden Einsparungen in einer Gesamthöhe von 2,8 Billionen Dollar angepeilt. Sollte keine Einigung erzielt werden, geht den USA am 2. August das Geld aus.