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Syrien: Kein Ende der Gewalt - und Assad lobt seine Armee

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Syrien: Kein Ende der Gewalt - und Assad lobt seine Armee

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Syriens Präsident Baschar al-Assad hat die Arbeit seines Militärs gelobt. Es habe seine Loyalität zu ihm und seinem Land bewiesen, meinte Assad in einer Rede zum 66. Jahrestag der Gründung der syrischen Armee, und: die Soldaten hätten das Ziel erreicht, den Aufruhr zu beenden und die Einheit des Landes zu bewahren.

Zynische Worte angesichts der blutigen Bilder, die im Internet kursieren: Am Sonntag hatte die Armee die Widerstandshochburg Hama mit Panzern gestürmt, mindestens 100 Menschen wurden dabei getötet. In ganz Syrien kamen nach Angaben von Menschenrechtsgruppen mehr als 140 Zivilisten ums Leben. Und die Gewalt nimmt kein Ende: Am Montag rückten Panzer und Scharfschützen auch in Deir al-Zor im Nordosten des Landes ein, Medien berichteten von mindestens 25 Toten.

International wächst die Empörung: Deutschland beantragte eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats. Aus Diplomatenkreisen hieß es, dieses Mal könnten auch China und Russland einer Verurteilung der Vorgangsweise des syrischen Regimes zustimmen.