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Saif al-Islam: "Wir geben den Kampf niemals auf!"

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Saif al-Islam: "Wir geben den Kampf niemals auf!"

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Der Krieg in Libyen nimmt kein Ende – und das Regime zeigt sich kämpferisch wie eh und je. Der Sohn von Machthaber Muammar al-Gaddafi, Saif al-Islam, betonte in einer vom libyschen Fernsehen übertragenen Rede, dass man unter allen Umständen weiterkämpfen wolle. Zuvor war der Gaddafi-Sohn mit regimetreuen Familien zusammengetroffen, die aus der Rebellenhochburg Bengasi vertrieben worden waren. “Nach all den Opfern, die wir gebracht haben”, sagte Saif al-Islam, “nach dem Martyrium unserer Söhne, unserer Brüder und Freunde, darf niemand annehmen, dass wir den Kampf aufgeben. Niemals. Ob die NATO abzieht oder nicht: wir werden weiterkämpfen, bis ganz Libyen befreit ist.”

In Europa wächst unterdessen die Sorge, dass sich der Krieg noch sehr lang hinziehen könnte. Der britische Verteidigungsminister Liam Fox sagte, es bestehe das Risiko, dass die NATO sich in Libyen festfahre. Die Aufständischen in Libyen kündigten an, auch im Fastenmonat Ramadan weiterkämpfen zu wollen. Einer ihrer Anführer sagte, zum Fasten sei noch genug Zeit, wenn das Land befreit sei.