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Spanien und Italien stemmen sich gegen Schuldenkrise

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Spanien und Italien stemmen sich gegen Schuldenkrise

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Die dunklen Wolken der Schuldenkrise ballen sich über Italien und Spanien zusammen. Beide Länder müssen Investoren immer höhere Zinsen für ihre Staatsanleihen bieten. In Spanien ging die Arbeitslosigkeit zwar leicht zurück, die wirtschaftliche Lage aber bleibt angespannt. Die Regierungen in Rom und in Madrid haben sich harte Sparprogramme auferlegt. Italien hat nach Griechenland den zweithöchsten Schuldenstand der Eurozone – 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Spaniens Regierungschef Jose Luis Rodriguez Zapatero verschob wegen der angespannten Situation den Urlaub. Wirtschaftsfachleute wie Miguel Murado sind der Meinung, dass weder Spanien noch Italien von der Zahlungsunfähigkeit bedroht sind. Zur Zeit seien solche Befürchtungen unbegründet. Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi will sich an diesem Mittwoch zur Wirtschaftslage seines Landes äußern. Wie Italien stemmt sich auch Spanien gegen eine Krise, wie sie Griechenland, Irland und Portugal zur Zeit erleben.