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Italiens Wirtschaft "vital und stabil"

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Italiens Wirtschaft "vital und stabil"

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Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi hat das Sparpaket und die Krisenmaßnahmen seiner Regierung verteidigt. Die Banken des Landes seien solide, die Wirtschaft vital, sagte Berlusconi in einer Stellungnahme vor dem Parlament in Rom. Um die Schulden- und Finanzkrise jetzt zu überwinden, müssten alle zusammenarbeiten.

Zusammen mit der Industrie müsse Italien Investitionsquellen auftun, um das Ziel des Wachstums von Wirtschaft und Beschäftigung zu erreichen.

“Wir haben solide wirtschaftliche Fundamente. Politische Stabilität ist die Waffe gegen die Spekulation”, so der Regierungschef zu den negativen Reaktionen der Finanzmärkte auf Italiens Schuldenkrise.

Das jüngste Sparpaket seiner Regierung werde auch von Brüssel als “angemessen” eingestuft. Die Probleme des Landes seien die Folge internationaler Entwicklungen.

Nervöse Finanzmärkte und Verluste an der Börse hatten die Tage vor der Rede geprägt. Vor allem waren die Zinsen für die italienischen Staatsanleihen dramatisch angestiegen. Italien hat nach Griechenland mit 120 Prozent des Bruttoinlandsproduktes immerhin den zweithöchsten Schuldenstand der Eurozone.