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Prozessauftakt: Mubarak bestreitet Vorwürfe

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Prozessauftakt: Mubarak bestreitet Vorwürfe

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Der Prozess gegen den früheren ägyptischen Präsidenten ist auf den 15. August vertagt worden. Zum Auftakt plädierte Husni Mubarak auf nicht schuldig – er ist wegen Korruption, Amtsmissbrauchs und der Tötung von Demonstranten angeklagt. Wegen letzterem droht ihm die Todesstrafe.
 
Lange blieb unklar, ob Mubarak trotz seiner angeschlagenen Gesundheit vor Gericht erscheinen würde. Den Prozess verfolgte er vom Krankenbett aus, in Begleitung seiner Söhne. Er musste den Saal einmal verlassen, um sich auszuruhen. Auch Jamal und Alaa müssen sich wegen Korruption verantworten. Nächster Termin für sie ist ebenfalls der 15. August. 
 
Der Prozess gegen Mubaraks früheren Innenminister Habib al Adli und sechs seiner engen Mitarbeiter wird bereits an diesem Donnerstag fortgesetzt. Sie sind wegen der Tötung und versuchten Mordes von Demonstranten angeklagt. Bei den Protesten kamen mehr als 840 Menschen ums Leben. Die Proteste Anfang des Jahres hatten Mubarak schließlich zum Rücktritt gezwungen.