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Ein schwarzer Tag für die europäischen Börsen

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Ein schwarzer Tag für die europäischen Börsen

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Steil bergab ging es am Donnerstag für Europas Börsen. Die Nerven der Anleger liegen blank, die Schuldenkrise schwebt als Schreckgespenst über dem Börsenparkett. Der Dax in Frankfurt schloss mit einem satten Minus von 3,5 Prozent. Einzig die Beiersdorf-Aktie hielt sich dank tapfer in der Gewinnzone. Auch in Zürich herrschte Untergangsstimmmung, die Angst vor einer Abkühlung der US-Konjunktur und Zweifel am Krisenmanagement der Regierungen trieben Anleger zu Panikverkäufen. Der SMI schloss mit minus 3,4 Prozent. Und dieses Bild bot sich an allen europäischen Handelsplätzen: London beendete den Tag mit minus 3,2, Paris mit minus 2,5, Madrid mit minus 3,6 und Mailand mit minus 3,2 Prozent. Nur in Moskau sah es etwas besser aus – hier betrug das Minus moderate 0,2 Prozent.

Der Euro fällt. Bei einem Referenzkurs von einem Dollar 42 29 kostete der Dollar 70 Eurocent. Und während der Goldpreis auf immer neue Rekordwerte steigt, trudeln auch die Ölpreise abwärts. Das Barrel Brent kostete 110 Dollar 70, das Barrel WTI 90 Dollar 30.