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Medwedew warnt Assad vor schlimmem Ende

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Medwedew warnt Assad vor schlimmem Ende

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Ungeachtet der Verurteilung durch den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen lässt Syriens Präsident Baschar al-Assad weiter auf Demonstranten schießen. Wieder gab es Tote an verschiedenen Orten des Landes.

Der russische Präsident Dmitri Medwedew warnte Assad unterdessen vor einem schlimmen Ende. Wenn Assad sein Land nicht reformiere und Frieden schaffe, “erwarte ihn ein trauriges Los”, sagte Medwedew in einem Interview mit russischen Staatsmedien.

“Wir werden am Ende gezwungen sein, auch eine Entscheidung zu treffen”, sagte Medwedew.

Russland lehnt bisher als Vetomacht im Weltsicherheitsrat ein schärferes internationales Vorgehen gegen Syrien ab.

Der syrische Präsident müsse sich mit der Opposition versöhnen, Frieden schaffen und einen modernen Staat aufbauen. Russland verfolge die dramatische Entwicklung in Syrien

sowie das Töten vieler Menschen mit großer Sorge, so Medwedew.

Neue Parteien- und Wahlgesetze in Syrien sollten zuletzt den monatelangen Massenprotesten den Wind aus den Segeln nehmen. Oppositionelle und

Aktivisten maßen den Neuerungen aber wenig Bedeutung bei. Bereits frühere Zugeständnisse des Regimes blieben ohne Auswirkung.