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Tokio bremst Yen-Höhenflug

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Tokio bremst Yen-Höhenflug

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Japans Regierung hat am Devisenmarkt eingegriffen, um die Währung zu schwächen. Der Yen hatte gegenüber dem Dollar seinen höchsten Stand seit Ende des 2. Weltkriegs erreicht – die Wettbewerbsfähigkeit des Landes wird damit massiv geschwächt. Die Märkte reagierten positiv auf die Abwertung.

Falls sich jedoch der Yen Höhenflug fortsetzt, befürchtet Japans Finanzminister Yoshihiko Noda einen negativen Einfluss auf Wirtschaft und finanzielle Stabilität des Landes, das sich von der Atomkatastrophe vom 11. März erholen muss. Noda bedauerte, dass der Yen seit Juli überbewertet werde. Angesichts der amerikanischen Verschuldung hatten die Anleger auf Japans Währung als eine sichere Bank gesetzt.

Ein Problem für die von Exporten abhängige Wirtschaft, da ihre Produkte im Ausland dann weniger attraktiv sind. Angesichts des Yen-Höhenflugs zog auch die Notenbank ein Treffen zur Währungspolitik auf heute vor.