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Wenn Staaten hacken lassen: Cyberkrieg erreicht neuen Höhepunkt

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Wenn Staaten hacken lassen: Cyberkrieg erreicht neuen Höhepunkt

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Der sogenannte Cyber-Krieg hat einen neuen Höhepunkt erreicht. So haben Unbekannte über Jahre hinweg die vertraulichen Daten von Unternehmen, Organisationen und Regierungen gehackt und ausspioniert, insgesamt 72 Behörden und Firmen in 14 Ländern sollen es sein, meldet die Internet-Sicherheitsfirma McAffee. Hinter den Hacker-Angriffen vermuten Experten einen Staat.

Toralv Dirro von McAffee sagte: “Wir glauben, es handelt sich um eine staatliche gelenkte Attacke, und zwar ganz einfach wegen der Art der Organisationen, die angegriffen wurden. Zum Beispiel die Welt-Anti-Doping-Agentur, die ja kein Ziel ist, von dem man einen wirtschaflichen Nutzen hat.”

Die McAffee-Fachleute, und nicht nur sie, vermuten, dass China hinter den Angriffen steckt. Neben UN-Organisationen attackierten die Hacker den Experten zufolge auch die Regierungen von Deutschland, Indien und Südkorea sowie Behörden in den USA.

Um an ihr Ziel zu gelangen, schickten die Täter zum Beispiel Emails mit gefälschtem Absender an die Institutionen. Wenn Mitarbeiter angehängte Dateien öffneten, installierte sich eine Spähsoftware auf dem Rechner.