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EU-Kommissar will Finanzmärkte beruhigen

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EU-Kommissar will Finanzmärkte beruhigen

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Die Krisenbeschlüsse der Euroländer vor zwei Wochen haben an den Börsen kaum etwas bewirkt: Auch heute setzte sich die Talfahrt auch an Börsenplätzen wie Frankfurt und Zürich fort, verschärft noch durch den gestrigen Absturz in den USA.

Die Anleger sind nicht davon überzeugt, dass sich die Schuldenkrise mit den Beschlüssen vom 21. Juli lösen lässt. Eher im Gegenteil: Auch die großen Länder Italien und Spanien gelten weiter als Wackelkandidaten.

EU-Währungskommissar Olli Rehn versucht nun, die Märkte zu beruhigen: Man sei bereit, alle Maßnahmen weiter anzupassen, sagt er – auch den Euro-Krisenfonds. Dieser müsse glaubwürdig sein und von den Märkten respektiert werden.

Rehn betont auch, die Beschlüsse vom Juli seien wegen der nötigen Gesetzgebung nicht von heute auf morgen umzusetzen. Das müssten die Anleger verstehen: Man arbeite an dieser Umsetzung aber mit Hochdruck. Auf EU-Ebene werde das eher eine Sache von Wochen als von Monaten sein und wohl bis Anfang September dauern. Danach seien die Euroländer selbst mit den nötigen Schritten am Zug.