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Libyen dementiert Bericht über Tod eines Gaddafi-Sohns

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Libyen dementiert Bericht über Tod eines Gaddafi-Sohns

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Die libysche Regierung hat Berichte über den Tod des jüngsten Sohns von Muammar Gaddafi dementiert. Ein Sprecher der Rebellen hatte zuvor gemeldet, Khamis Gaddafi sei bei einem NATO-Luftangriff in der Nacht ums Leben gekommen. Man habe beim Abhören von Funkgesprächen Gaddafi-treuer Truppen davon erfahren. Die NATO hatte die Meldung nicht bestätigen können. Khamis Gaddafi führt eine Elite-Brigade an, die als professionellste und loyalste des Machthabers gilt. Schon im März hieß es, er sei bei einem Anschlag getötet worden, was das Regime aber ebenfalls umgehend dementierte.

Als Kind war Khamis Gaddafi 1986 bei einem Luftangriff der USA zur Vergeltung für den Anschlag auf die Berliner Diskothek La Belle verletzt worden.

Später schlug er eine militärische Laufbahn ein. Ein anderer Sohn Muammar Gaddafis war in diesem Jahr bei einem NATO-Angriff ums Leben gekommen, was die Regierung damals bestätigte.