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Siedlungspolitik spaltet Demonstranten in Tel Aviv

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Siedlungspolitik spaltet Demonstranten in Tel Aviv

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In der israelischen Metropole Tel Aviv sind die Proteste gegen hohe Mieten und für einen besseren Mieterschutz weitergegangen.

Auch Befürworter der israelischen Siedlungspolitik kamen an den zentralen Rothschild-Boulevard, die beiden Demonstrantengruppen beschimpften sich.

Baruch Marzel von der Jüdischen Nationalen Front sagt: “Es können nicht immer mehr Menschen in Tel Aviv und Umgebung wohnen. Es muss im ganzen Land und auch in Jerusalem gebaut werden, dann wird es auch genug Häuser für alle geben.”

Das Innenministerium hat nun den Weg frei gemacht für den Ausbau der umstrittenen Siedlung Har Homa im arabischen Ostteil Jerusalems.

Ariel Klutchkin von der Bürgerbewegung meint: “Die Befürworter der Siedlungspolitik haben nichts mit sozialem Protest am Hut. Was haben sie hier zu suchen? Warum sind sie hier?”

Har Homa liegt in einem Gebiet, das von Israel während des Sechstage-Krieges von 1967 erobert wurde. Aus Sicht Israels handelt es sich um einen Stadtteil der Hauptstadt.