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Syriens Machthaber schießen weiter auf eigenes Volk

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Syriens Machthaber schießen weiter auf eigenes Volk

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Syriens Machthaber gehen weiter brutal gegen ihr eigenes Volk vor: Bilder aus dem Internet zeigen offenbar einen Trauerzug in der Stadt Idlib. Die Trauernden werden beschossen; die Zahl möglicher Opfer ist unbekannt.

Auch in Syrien protestieren viele Menschen seit Monaten gegen die Machthaber um Staatspräsident Baschar Assad. Assad hat zwar Zugeständnisse gemacht, geht aber in der Hauptsache mit Gewalt gegen seine Gegner vor. Internationale Proteste – jetzt zum ersten Mal sogar von der Arabischen Liga – und Sanktionen beeindrucken ihn bisher nicht.

In die Stadt Deir al-Zor rückten am Sonntagmorgen zweihundert Panzer ein. Sie hätten aus vollen Rohren gefeuert, berichten syrische Menschenrechtler. Mindestens fünfzig Menschen seien bei diesem Angriff getötet worden. Die Regierung bestreitet, dass es den Angriff überhaupt gab.

Österreich will für Syrien jetzt möglichst keine Banknoten mehr drucken: Der Auftrag ging vor drei Jahren an eine Tochter der Nationalbank. Eine Lieferung ist zum Jahresende noch fällig; das soll aber überprüft werden. Syrische Banknoten kommen außerdem zum Beispiel auch aus Deutschland.