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Befürchteter Börsen-Crash blieb aus

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Befürchteter Börsen-Crash blieb aus

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Die New Yorker Börsen haben ihre Talfahrt fortgesetzt. Dow Jones und Nasdaq gaben erneut nach. Ursachen sind die Herabstufung der Spitzenbonität der USA durch die Ratingagentur Standard & Poor’s, die Angst vor einer weltweiten Rezession und einer Ausweitung der europäischen Schuldenkrise. Der befürchtete Börsen-Crash blieb bisher aber aus. Die Lage an den europäischen Anleihemärkten hellte sich auf. Experten wie Will Hedden von der britischen IG Index betonen allerdings: “Wir haben noch einen weiten Weg vor uns. Noch gibt es Probleme in der Euro-Zone. Auch in den USA sind die Schwierigkeiten nicht überwunden, die Präsidentschaftswahl rückt näher, was sich ebenfalls auf die Märkte auswirken wird. Kein Grund also, in Ferienlaune zu geraten.” Die Börsen in London und Paris verloren, allein in Madrid und Mailand war nach Käufen spanischer und italienischer Anleihen der EZB eine Erholung auszumachen. In Frankfurt fiel der Dax auf den tiefsten Stand seit elf Monaten. Die Ölpreise fielen kräftig, während der Goldpreis zu einer neuen Rekordjagd ansetzte. Seit Beginn des Jahres ist er um etwa 20 Prozent angestiegen.