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G7 wollen Märkte stärken

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G7 wollen Märkte stärken

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Angesichts der Turbulenzen wollen die zuständigen Minister und Zentralbankchefs der G7 die Märkte stärken. Dazu einigten sie sich auf ein gemeinsames Programm gegen extreme Kursschwankungen. Nach einer Telefonkonferenz erklärten die Vertreter der sieben führenden Industrienationen, sie würden bei Bedarf koordiniert eingreifen, um die Liquidität und das Funktionieren der Märkte sowie das Wirtschaftswachstum zu sichern.

Die Erklärung erfolgte, kurz nachdem die Europäische Zentralbank Käufe von spanischen und italienischen Staatsanleihen signalisiert hatte. Die EZB forderte Madrid und Rom im Gegenzug auf, die neuen Sparmaßnahmen entschlossen umzusetzen.

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy mühten sich, die Märkte vorab zu beruhigen. Sie bekräftigten in einer gemeinsamen Erklärung die Beschlüsse des Euro-Gipfels vom Juli.

Neben den wachsenden Schuldenproblemen in Europa versetzte auch die Herabstufung der USA die Märkte in Alarmbereitschaft. Angesichts der finanziellen Probleme auf beiden Seiten des Atlantiks bleiben Märkte und Politiker alarmiert – auch wenn G7 und EZB eingreifen wollen.