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Gedenken an Georgienkrieg vor drei Jahren


Georgien

Gedenken an Georgienkrieg vor drei Jahren

Drei Jahre ist es her, dass sich Georgien und Russland in einem kurzen Krieg um abtrünnige Gebiete gegenüberstanden.

Auf beiden Seiten wird heute an den Ausbruch dieser Kämpfe erinnert. Einige hundert Menschen sind es zum Beispiel bei einer Mahnwache in Zchinwali, der Hauptstadt von Südossetien – einer russisch geprägten Gegend, die sich damals von Georgien losgesagt hatte.

Dort pocht man dagegen weiterhin darauf, dass Südossetien und ein weiteres Gebiet, Abchasien, immer noch zu Georgien gehörten.

Georgien wollte damals, im August 2008, Südossetien zurückerobern, nach monatelangen Spannungen. Russland schaltete sich in den Konflikt

ein und behielt die Oberhand.

Seitdem gehören Südossetien und Abchasien zwar formal weiter zu Georgien, sind aber faktisch eigene

Gebiete von russischen Gnaden. Außer Russland, das dort auch Soldaten stationiert hat, hat sie kaum

jemand anerkannt.

Das Verhältnis zwischen Georgien und Russland ist weiter vergiftet. Auch zum heutigen Jahrestag gab es von beiden Seiten Beschimpfungen und schwere Anschuldigungen.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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