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Panik an Börsen bleibt aus

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Panik an Börsen bleibt aus

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Die befürchtete Panik an den europäischen Börsen zu Wochenbeginn ist ausgeblieben. Dennoch befinden sich die Aktienmärkte auf Achterbahnfahrt. Der Dax schwankte, kam zeitweise ins Plus und sackte dann unter die 6100-Punkte-Marke, auf den tiefsten Stand seit September 2010.
 
Im Rest Europas startete der Handel zu Wochenbeginn nur mit leichten Verlusten. London lag 1,2 Prozent im Minus, Paris büßte 0,7 Prozent ein. Eine deutliche Erholung war in Spanien und Italien auszumachen. Die EZB signalisierte Käufe von italienischen und spanischen Staatsanleihen und stützte damit europaweit die Bankentitel.
 
Die Vorgaben aus Asien hatten auf höhere Verluste hingedeutet. Dort setzte sich die Talfahrt fort. In Japan schloss der Nikei mit einem Minus von 2,18 Prozent. Auch an anderen Finanzplätzen in Asien und der Pazifik-Region fielen die Kurse ins Minus.  
 
Gold scheint da der sicherste Hafen.
Im asiatischen Handel kletterte der
Goldpreis auf ein Rekordhoch. Der Preis für eine Feinunze stieg in der Spitze auf rund 1700 Dollar.
Die Schuldenkrise ließ den Goldpreis sei Beginn des Jahres um etwa 20 Prozent ansteigen.