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Syrische Regierung unter Druck der Araber

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Syrische Regierung unter Druck der Araber

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Die Regierung des syrischen Präsidenten

Baschar al-Assad bekommt zunehmend den Druck der anderen arabischen Staaten zu spüren. Saudi-Arabien, Kuwait und Bahrain beriefen ihre Botschafter in Damaskus zu Konsultationen in ihre Heimat ein.

Der saudische König Abdullah rügte Syrien in einer Fernsehansprache: “Die Todesmaschinerie und das Blutverießen müssen gestoppt werden”, sagte Abdullah.

Die syrische Presse kritisierte die Ansprache Abdullahs. Ausgerechnet von einem Land, in dem die Menschenrechte mit Füßen getreten würden, müsse sich Damaskus nichts sagen lassen, schrieben Kommentatoren.

Auch die arabische Liga und der Golfkooperationsrat forderten ein Ende der Gewalt und der EU-Sonderbeauftragte für die Region, Bernardino Leon, sagte, die Grenze des Akzeptablen sei überschritten. Die Gewalt müsse aufhören.

In Syrien wurden seit Beginn der Proteste im März nach Schätzungen rund 1800 Zivilisten und 400 Angehörige der Sicherheitskräfte getötet.