Eilmeldung

Eilmeldung

USA trauern um getötete Soldaten

Sie lesen gerade:

USA trauern um getötete Soldaten

Schriftgrösse Aa Aa

In den USA haben Familienangehörige in Trauernfeiern landesweit an die beim Absturz eines Nato-Hubschraubers getöteten Soldaten erinnert. In der Nacht zum Samstag waren bei dem Unglück 38 Menschen ums Leben gekommen, darunter 30 Angehörige einer US-Spezialeinheit und acht Afghanen. Einer von ihnen war Sergeant John Brown. Seine Mutter erklärte: “Wenn es einen Trost in dieser Lage geben kann: Ich bin so wahnsinnig stolz auf ihn.”

Aaron Vaughn war Mitglied der Elite-Truppe Navy Seals, er hinterlässt eine Frau und zwei kleine Kinder. Seine Großmutter sagte, er habe nur seinen Dienst getan. Alle seien sehr stolz auf ihn.

Der Hubschrauber war in der östlichen Provinz Wardak abgestürzt. Die Ursache ist bislang noch unklar. Die Taliban hatten erklärt, den Helikopter abgeschossen zu haben. Das wurde bislang von der Schutztruppe Isaf nicht bestätigt.

Unterdessen demonstrierten in der südafghanischen Provinz Ghazni hunderte Afghanen. Zwei Zivilisten waren in der vergangenen Nacht bei einem NATO-Luftangriff ums Leben gekommen. Allein im ersten Halbjahr 2011 kamen mehr als 1.400 Zivilisten in Afghanistan ums Leben. Dies ist die höchste Zahl seit der US-geführten Invasion 2001.