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Panik an den Börsen

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Panik an den Börsen

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Die Aktienmärkte in Europa konnten sich zwar zu Handelsbeginn einigermassen stabil halten, brachen dann aber am Vormittag dramatisch ein. London verlor 5,4 Prozent, der deutsche Dax büßte bis 11:00 Uhr sogar 6,4 Prozent ein. Die Anleger ziehen nach wie vor ihr Geld aus Aktien ab und investieren in Schweizer Franken und Gold.

Angesichts der dramatischen Entwicklungen der vergangenen Tage forderte EZB-Chef Trichet die europäischen Regierungen auf, die vor zwei Wochen beschlossenen Massnahmen schnell umzusetzen. Mit Blick auf Italien und Spanien fügte er hinzu, die großen Defizite müssten ausgeglichen werden.

In Japan verlor der Aktienindex Nikkei erneut nach einem turbulenten Handelstag. Und in Honkong rutschen die Börsen vergangene Nacht kräftig ins Minus. Der Hang Seng Index verlor 6,25 Prozent. Verantwortlich dafür waren die schechten Nachrichten aus den USA, aber auch stark gestiegene Verbraucherpreise.