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Militäroffensive im Norden Syriens

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Militäroffensive im Norden Syriens

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Syrische Truppen haben ihre Offensive im Norden des Landes fortgesetzt. Sie rückten mit Panzern

in die Ortschaft Taftanaz vor. Auch in der Großstadt Deir al-Zor hielten die Militäroperationen an. Mehr als 30 Zivilisten sollen umgekommen sein.

Aus Hama, einer der Hochburgen der Proteste gegen die Regierung, wurden die Truppen wieder abgezogen. In Hama waren die Streitkräfte vor eineinhalb Wochen einmarschiert. Dabei waren nach Angaben von Menschenrechtsbeobachtern bis zu 200 Menschen getötet worden.

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan verlangte von Syrien Reformen innerhalb der nächsten zwei Wochen. Das Blutvergießen in dem Nachbarland müsse sofort aufhören, so Erdogan. Seine Regierung habe eine klare Botschaft an Damaskus gesandt.

Am Dienstag hatte Syriens Präsident Bashar al-Assad den türkischen Außenminister empfangen und sich eine Einmischung der Türkei verbeten.

Die USA verhängten unterdessen Sanktionen gegen die größte syrische Privatbank sowie gegen die größte Mobilfunkgesellschaft. US-Bürgern ist es damit untersagt, mit diesen Unternehmen zusammenzuarbeiten.