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Dutzende Tote bei syrischen Offensiven

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Dutzende Tote bei syrischen Offensiven

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Trotz des zunehmenden Drucks aus dem Westen nimmt das Blutvergießen in Syrien kein Ende.

Die syrischen Streitkräfte gingen mit massiver Gewalt gegen Oppositionelle im Grenzgebiet

zur Türkei und zum Libanon vor.

Es soll Dutzende Tote und Verletzte gegeben haben. Auch Massenverhaftungen wurden gemeldet.

Zunächst hatte es so ausgesehen, als würde Präsident Bashar al-Assad einlenken: Mehrere Truppen wurden am Mittwoch aus der Protesthochburg Hama abgezogen. Augenzeugen berichteten allerdings, dass mittlerweile wieder Panzer nach Hama zurückgekehrt seien und auf dem zentralen Platz der Stadt Stellung bezogen hätten.

Der UN-Sicherheitsrat erwägt ein härteres Vorgehen gegen die Regierung in Damaskus.

Der syrische UN-Botschafter Baschar Jaafari wies die internationale Kritik zurück. Er sagte: “Es ist interessant, dass der britische Premierminister bei den Unruhen in seinem Land von Banden sprechen darf, aber wir dürfen das nicht.”

Die Vereinten Nationen gehen inzwischen von 2000 toten Zivilisten seit Beginn der Unruhen im März aus.